Heute Abend im Camp Nou geht es nicht nur um Ruhm. Zusammen mit dem Pass für das Champions-League-Halbfinale Juventus tritt gegen Barcelona an auch um einen Schatz zu gewinnen, der an die 100 Millionen Euro heranreicht.
Diese Zahl – die, um es klar zu sagen, einen Pogba oder einen Higuaìn wert ist – wird durch Addition verschiedener Elemente ermittelt. Zunächst einmal ist der einfache Durchgang der Runde ins Halbfinale 7,5 Millionen wert (gegenüber den 6,5 für diejenigen, die nicht über das Viertelfinale hinausgehen).
Diese Summe summiert sich zu dem Geld, das Juve in dieser Champions-League-Saison bereits verwirkt hat: 12,7 Millionen für die einfache Teilnahme am Turnier, weitere 7 für die in der Gruppenphase erzielten Ergebnisse, 6 bzw. 6,5 Millionen für die Qualifikation für das Achtelfinale und Viertelfinale.
So weit der Wert der Ergebnisse im Feld. Das saftigste Stück vom Kuchen stammt jedoch aus der Verteilung des „Marktpools“: Dies ist der mit den Fernsehrechten verbundene Geldfluss, der sich für beide italienischen Teams, die an der Champions League 100-2016 teilgenommen haben, auf rund 2017 Millionen beläuft (neben Juve, Neapel).
Als amtierender Meister der Serie A sammelte die Dame in der Gruppenphase 55 % der zu vergebenden Rechte (27,5 Millionen) gegenüber 45 % für Napoli (22,5 Millionen). Der zweite Teil des „Marktpools“ hingegen wird in Relation zur Anzahl der insgesamt gespielten Spiele berechnet. Je weiter die Bianconeri in der K.-o.-Phase vorankommen, desto mehr Geld landet folglich in den Vereinskassen: Das Viertelfinale ist weitere 27 Millionen wert, die im Falle einer Qualifikation für das Halbfinale auf rund 5 steigen würden.
Zusammenfassend hat Juve aus diesem Ritt in der Champions League bisher bereits 87,5 Millionen gesichert und würde im Falle einer Qualifikation gegen Barcelona weitere 10 Millionen in die Farm stecken (7,5 aus dem Bonus für das Halbfinale plus weitere 2,25 für den Markt). Pool), was die Gesamtrechnung auf 97,2 Millionen Euro bringen würde.
Es wäre ein absoluter Rekord für die Bianconeri, die den bisherigen Rekord von 89,1 Millionen Euro in der Saison 2014/15 brechen könnten, als Allegris Team im Finale gegen die Blaugrana stoppte.
Wenn Juventus den Wettbewerb überhaupt gewinnen würde, würden sie insgesamt 113,7 Millionen Euro verdienen, während Napoli mit 65,7 Millionen Euro vorliebnehmen müsste (gegenüber 68,9 Millionen, die sie verdienen würden, wenn ihr Rivale gegen Barcelona ausscheidet).
Unterdessen zeigen die Märkte, dass sie es zu schätzen wissen. Auf dem Star-Segment der Piazza Affari legt die Juve-Aktie heute 10 Prozent zu, nachdem gestern bereits +15 Prozent erreicht wurden. Seit Anfang des Jahres hat die Entwicklung der schwarzen und weißen Aktien 120 Prozent überschritten.
