Prysmian erhielt von Transpower New Zealand die Auftragsbestätigung (Notice to Proceed, NTP), das offizielle Dokument, mit dem der Auftraggeber ein Unternehmen zur Aufnahme der Arbeiten ermächtigt, um die HGÜ-Verbindung durch die Cookstraße.
Dank dieser Genehmigung hat der Bau des Projekts begonnen und es wird nun in den Projektbestand von Prysmian aufgenommen. In einer Erklärung erläuterte das Unternehmen, dass die Genehmigung auf den erfolgreichen Abschluss der Vorbereitungsarbeiten im Zusammenhang mit dem im Dezember 2024 unterzeichneten Kapazitätsreservierungsvertrag im Wert von rund 250 Millionen Euro folgt.
Die Genehmigung stellt einen wichtigen Meilenstein für das Cook-Strait-Projekt dar und ermöglicht es Prysmian, mit dem Bau dieser strategischen Verbindung zu beginnen. Das Projekt bestätigt unsere Rolle als Vertrauenswürdiger Partner für Tsos weltweit „bei der Schaffung komplexer HGÜ-Systeme zur Unterstützung der Energiewende und der Resilienz der Stromnetze“, sagte er. Raul Gil, Transmission EVP von Prysmian.
„Die Installation wird nicht einfach sein, da die Cookstraße aufgrund extremer Wetterbedingungen zu den unbeständigsten und unberechenbarsten Orten der Welt zählt. Wir werden all unsere Fähigkeiten und Ressourcen einsetzen, um die Arbeit mit maximaler Effizienz und Qualität abzuschließen“, fügte Gil hinzu.
Die Cook Strait HVDC-Verbindung ist eine strategische Ressource für das Übertragungssystem Neuseelands, da es den effizienten Energietransfer zwischen der Südinsel und der Nordinsel ermöglicht und somit die Zuverlässigkeit des nationalen Stromnetzes stärkt.
Die Aktienkurse in Mailand steigen.
Nach der in Neuseeland erteilten Genehmigung auf der Piazza AffariPrysmian-Aktien steigen um 1,1 % Der Preis sank auf 146,35 Euro, nachdem er zuvor ein Hoch von 150,85 Euro erreicht hatte. Zusätzlich trieb folgende Faktoren den Preis in die Höhe: Weltweite Erholung im Technologiesektor. Prysmian ist zwar nicht im engeren Sinne eine Technologieaktie, verfolgt aber deren Entwicklung aufgrund seiner Beteiligung an der Produktion von Kabeln für Rechenzentren und KI sowie ganz allgemein an der für die Entwicklung von KI notwendigen Elektrifizierung.
