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Börsenbericht vom 4. Juni: Der Kurssturz von Broadcom (-13 %) und Micron (-7 %) ebnet den Weg für den ersten starken Ausverkauf von Chip- und KI-Aktien an allen Märkten.

Nach neun Wochen mit Kursgewinnen befindet sich auch der Nasdaq im Abwärtstrend, doch scheint es sich nicht um eine nachhaltige Trendwende zu handeln. In Mailand gab die StM-Börse deutlich nach und verlor 2,6 %. Auch die Ölpreise sind gesunken, und Bitcoin notiert unter 64.000 US-Dollar.

Börsenbericht vom 4. Juni: Der Kurssturz von Broadcom (-13 %) und Micron (-7 %) ebnet den Weg für den ersten starken Ausverkauf von Chip- und KI-Aktien an allen Märkten.

Während wir auf den lang ersehnten Frieden zwischen den USA und dem Iran warten, der mal näher, mal ferner scheint, dominiert die künstliche Intelligenz die Märkte. Und in der heutigen Nasdaq-Sitzung heißt es, dass selbst aufstrebende KI-Aktien, die in den ersten Monaten des Jahres 2026 die Hauptakteure sein werden, Anzeichen eines starken Kursverfalls zeigen. Dies trifft insbesondere auf Broadcom (-13 %) und Micron (-7 %) zu, aber auch auf Sandisk (-2,3 %) und Qualcomm (-3,7 %).Zu den Aktien mit der besten Performance im Nasdaq 100 zählen Doordash und Booking, während die traditionellen Big-Tech-Aktien schwanken: Amazon +1,7 %, Tesla -1,3 %, Nvidia +0,8 %. Bitcoin setzt seinen Abwärtstrend fort Nachdem der Wert vor wenigen Wochen noch deutlich über 80.000 Dollar gelegen hatte, ist er jetzt weniger als 64.000 Dollar wert.

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Der Halbleiterabsatz breitet sich auch nach Europa aus: In Mailand ist der Umsatz von STM um 2,6 % gesunken.

Piazza Affari schafft es, sich über die Parität zu erheben und 0,27 % mehr als 50.000 Punkte zu erzielen, aber Die Auswirkungen des Ausverkaufs im Bereich der künstlichen Intelligenz erreichen auch den Mailänder FTSE MIB.Stm verzeichnet mit einem Minus von 2,6 % die schwächste Performance. Auch Prysmian gibt um 2,3 % nach, während Diasorin den Index mit einem Plus von 7,2 % erneut nach oben zieht. Brunello Cucinelli legt ebenfalls um 2,5 % zu, ebenso wie Vermögensverwaltungsgesellschaften wie Finecobank (plus 2,3 %) und Azimut (plus 2,1 %). Unter den Banken ist Bper mit einem Plus von 1,6 % der stärkste Wert. Der BTP-Bund-Spread bleibt mit 76 Basispunkten im Wesentlichen unverändert., wobei die Rendite der 10-jährigen BTP bei 3,79 % liegt.

Andere europäische Börsen und der Euro-Dollar-Wechselkurs

Die heutige Sitzung verlief an allen westlichen Märkten positiv, mit Ausnahme des Nasdaq, der durch KI belastet wurde: Paris führt Europa mit einem Plus von 1,15 % an, angetrieben von Capgemini. Der Frankfurter Aktienmarkt legte um über 6 % zu, der Londoner Aktienmarkt um 0,5 %, und der Dow Jones stieg um 0,14 %. Der Euro legte gegenüber dem US-Dollar erneut leicht zu und notierte am Donnerstag, dem 4. Juni, bei 1,163.

Rohstoffe: Ölpreise fallen, europäisches Erdgas stabil

Der Ölpreis ist heute um etwa 3 % gefallen: Brent kostet 95 Dollar pro Barrel, WTI-Rohöl 93 Dollar pro Barrel.Die Unsicherheit über ein Kriegsende bleibt jedoch bestehen, und die Spannungen im Nahen Osten sind weiterhin hoch. Europäisches Erdgas hingegen zeigt sich im heutigen Handel stabiler und notiert weiterhin nahe 49 Euro pro Megawattstunde. Gold und Silber versuchen eine zaghafte Erholung, doch Gold liegt derzeit unter 4.500 US-Dollar pro Unze, während Silber bei rund 74 US-Dollar pro Unze pendelt.

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